Vermisste Tiere

Die Arbeit mit vermissten Tieren stellt eine grosse Herausforderung dar. Leider gibt es keine hundertprozentige Sicherheit bzw. Garantie, dass das Tier lebend oder leider auch tot wiedergefunden wird.
Dieses heikle Thema verlangt von Mensch und Tier sehr viel Fingerspitzengefühl.

Es gibt vielerlei Gründe weshalb ein Tier entlaufen oder weggegangen ist.

In solch einem Fall stehe ich über einen längeren Zeitraum einfühlsam mit dem Tier und Ihnen in Kontakt,  um mehr über die Beweggründe zu erfahren.

Eine Variante ist, dass das Tier versehentlich eingesperrt wurde oder einen Unfall erlitten hat.

Eingesperrte Tiere nehmen sehr bereitwillig die Kommunikation auf, damit sie schnellstmöglich wiedergefunden werden können.

Ist das Tier ganz plötzlich und überraschend durch einen Unfall zu Tode gekommen, ist es sich selbst dieser Tatsache manchmal nicht bewusst. Jedoch haben meine bisherigen Erfahrungen häufig gezeigt, dass ich in meiner Arbeit den Unterschied zwischen Himmel und Erde (tot oder lebendig) machen kann.

Ein schwieriger Fall ist es, wenn das Tier ganz bewusst aus „freiem Willen“ entlaufen ist, weil es seine Lebensaufgabe am aktuellen Ort nicht oder bereits erfüllt hat, sich im jetzigen Zuhause nicht wohl fühlt oder sich einfach eine „Auszeit“ gönnt. Es kommt gerade bei Katzen sehr häufig vor, dass sie nach einigen Monaten einfach wieder vor der Haustüre stehen oder für immer spurlos verschwunden bleiben. Diese Situationen sind gerade für den Besitzer sehr schmerzhaft und stellen eine grosse Herausforderung für den Tierkommunikator dar, mit viel Fingerspitzengefühl auf beiden Seiten zu arbeiten.

Leider immer häufiger ist der bewusste Suizid von Tieren, wenn das Tier keinen Zugang zu seinem Menschen erhält, sich nicht gewollt fühlt, ist der Suizid, der Ausweg für viele Tiere.

Daher ist es sehr wichtig, dass man durch die Kontaktaufnahme an der „Problemlösung“ während der Abwesenheit mit Tier und Mensch konstruktiv arbeitet, aber auch hier steht immer der „freie Wille“ des Tieres im Vordergrund.

Zum Schluss entscheidet immer das Tier, ob es sprechen möchte oder nicht und ob es wieder nach Hause zurückkehrt oder gefunden werden möchte. Meine Aufgabe ist es, einfühlsam auf beiden Seiten zu arbeiten, den freien Willen des Tieres zu respektieren und die reinen Informationen ohne Interpretationen, die ich erhalte,  weiterzugeben.

Was können Sie tun?

Wichtig ist, dass Sie immer zusätzlich alle Möglichkeiten ausschöpfen, Ihr Tier wieder zu finden! Daher ist es wichtig, dass Sie ihr Tier bei Meldestellen, eintragen:
www.stmz.ch

www.tasso.net

Verteilen Sie Flugblätter, verbreiten Sie Ihr vermisstes Tier auf den sozialen Medien (Facebook, Instragram etc.), damit viele Menschen darauf aufmerksam gemacht werden. Aber bitte auch hier dosiert! Meine Erfahrungen gerade mit Tierschutzhunden haben gezeigt, dass gerade solche Tiere schnell mit zu vielen Menschen (Energien), die es zwar gut meinen (viele Suchtrupps etc.), überfordert waren und erst nach Wochen endgültig  gesichert werden konnten, weil Ihre Angst vor dem Menschen zu gross war.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so scheuen Sie sich bitte nicht und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.